Zwei einfache Wege, mit denen Sie gute Vorsätze in Zukunft leichter einhalten

2. Oktober 2011
Bild: http://www.sxc.hu/photo/1083976

Mit guten Vorsätzen ist es so eine Sache. In dem Augenblick, in dem man sie sich vornimmt, ist man Feuer und Flamme, sie zukünftig zu beherzigen und sein Leben dadurch in irgend einer Weise zu verbessern. Kurz darauf ist der gute Vorsatz dann wieder vergessen. Irgendwann erinnert man sich daran und erfindet Ausreden dafür, warum es nicht geklappt hat. Mit der Zeit leidet dann auch die Motivation und man setzt sich immer weniger gute Vorsätze, weil man das Vertrauen daran verliert, sich an sie zu halten.

In diesem Artikel möchte ich zwei Wege vorstellen, mit denen Sie ganz einfach gute Vorsätze zu guten Angewohnheiten machen und diese auch beibehalten können.

Die Nutzung gewohnter Abläufe
Nehmen wir an, Sie haben häufig Sodbrennen und wollen diesem Problem nun mit einer guten Angewohnheit entgegentreten. Ihr Plan ist es, Ihren Säuren-Basen-Haushalt durch den Einsatz von Basensalz (beispielsweise Kaiser Natron) mehr in den basischen Bereich zu verlagern. Um das zu erreichen, wollen Sie zukünftig Basensalz in irgendeiner Weise in Ihren Alltag integrieren.

Sie könnten sich jetzt vornehmen, jeden Tag nach dem Aufstehen eine basische Lösung zu trinken. Da die neue Aktivität aber noch nicht in Ihrem Leben verankert ist, würden Sie sie vermutlich bald vergessen und wären wieder beim Eingangs erwähnten Problem.

Die bessere Lösung ist, die neue Aktivität fest in den gewohnten Alltag zu integrieren. So könnten Sie zum Beispiel Ihr Duschgel wegstellen und durch Basensalz ersetzen *. Jedes Mal, wenn Sie zukünftig duschen, werden Sie daran erinnert, das Basensalz anzuwenden. Das Sie den guten Vorsatz vergessen ist somit ausgeschlossen. Die neue Angewohnheit kann sich innerhalb kurzer Zeit in Ihrem Leben etablieren.

Die kontinuierliche Erinnerung
Eine zweite Möglichkeit, sich gute Vorsätze anzugewöhnen ist die kontinuierliche Erinnerung.

Schlechte Angewohnheiten abzulegen ist deshalb so schwer, weil wir sie uns über viele Jahre antrainiert haben. Das Unterbewusstsein wehrt sich gegen Veränderungen und will seine gewohnten Wege weiter gehen. Genau diesen Mechanismus können wir uns allerdings auch zu Nutze machen, um uns gute Verhaltensweisen anzugewöhnen. Man muss lediglich die gewünschte Tätigkeit oft genug wiederholen, dann geht sie einem in Fleisch und Blut über.

Für die Zeit, bis wir uns eine neue Angewohnheit verinnerlicht haben, können wir uns das Hilfsmittel der kontinuierlichen Erinnerung zu Nutze machen.

Wenn Sie beispielsweise zukünftig zwei Mal pro Woche trainieren wollen, erstellen Sie sich doch in Ihrem Mobiltelefon für Montag und Donnerstag jeweils eine wöchentliche Erinnerung an das Training. Wichtig ist dabei, dass jede dieser Erinnerungen als persönliche Verpflichtung angenommen wird. Schließlich wollen wir uns ja nicht angewöhnen, unsere kontinuierlichen Erinnerungen zu ignorieren ;-)

Falls die angestrebte neue Angewohnheit keinen zeitlichen Rahmen hat können Sie auch mit Klebezetteln arbeiten, die Sie an Stellen platzieren, die Sie häufig sehen (etwa die Kühlschranktür oder der Rand des PC-Bildschirms). Um Ihre Effektivität zu steigern könnten Sie sich zum Beispiel ein Post-It mit dem Text „Denke an Parkinsons Gesetz“ schreiben *². Jedes Mal, wenn Sie den Zettel lesen können Sie dann prüfen, ob Sie Ihrer aktuellen Aufgabe einen angemessenen, begrenzten Zeitrahmen zugeteilt haben und dies gegebenenfalls nachholen.

Wussten Sie, dass Sie sich auch für Ihre Aufgaben in TasksOnSteroids LifeQuadrants kontinuierliche Erinnerungen einstellen können? Die Erinnerungen erhalten Sie dann automatisch zum gewünschten Zeitpunkt per E-Mail.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich bei TasksOnSteroids Ihre kontinuierlichen Erinnerungen (sozusagen digitale Klebezettel) für neue Angewohnheiten ohne zeitlichen Rahmen einzutragen. Navigieren Sie dazu einfach zur 'Leitsätze'-Sektion, aktivieren Sie das 'anzeigen'-Häkchen und legen Sie beliebig viele Erinnerungen an. Bei jedem Seitenaufruf wird Ihnen dann nach dem Zufallsprinzip eine Ihrer Erinnerungen angezeigt.

Hier noch ein paar weitere Vorschläge für sinnvolle Erinnerungen:



  • „Was habe ich letzte Woche erreicht“. Wenn Sie sich diese Frage einmal wöchentlich stellen und beantworten, können Sie sich dadurch kontinuierlich die eigenen Erfolge und den gemachten Fortschritt bewusst machen.

  • „Wofür bin ich dankbar?“. Die gelegentliche Beantwortung dieser Frage macht einem bewusst, wie viele gute Dinge es im eigenen Leben eigentlich gibt.




* Zusatz-Info zum Thema Basensalz:
Basensalz ist ein hervorragendes natürliches Mittel zur Reinigung der Haut, das bereits den Römern bekannt war. Außerdem lässt sich der Säuren-Basen-Haushalt durch die Aufnahme der basischen Bestandteile des Basensalzes über die Haut genauso gut regulieren, wie wenn man eine basische Lösung trinken würde. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Gesundheit durch Entschlackung


*² Zusatz-Info zu Parkinsons Gesetz:
Parkinsons Gesetz sagt aus, dass Tätigkeiten dazu neigen, den gesamten zur Verfügung stehenden Zeitraum zu beanspruchen. Deshalb dauert zum Beispiel eine Studienarbeit immer ein Semester, und am Ende wird es immer stressig ;-) Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Buch Parkinsons Gesetz

             

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