CourseControl
Ihr Weg zum Ziel

CourseControl soll Ihnen als Reiseplan dienen, der Ihnen zeigt, wo Ihre ganz individuellen langfristigen Ziele liegen und wo Sie sich auf den einzelnen Etappen der Reise zum Erreichen Ihrer Ziele befinden.

Das Funktionsprinzip

Grundlegend geht es bei CourseControl darum, Ihnen eine optimale Unterstützung für das Erreichen Ihrer langfristigen Ziele zu bieten. CourseControl bietet Ihnen die Möglichkeit, langfristige Ziele effektiv zu verfolgen und die Erfolgsausichten für die Zielerreichung zu maximieren. Um das zu schaffen gilt es, Ziele zu definieren, zu planen und zu kontrollieren.

CourseControl nutzt hierfür die folgenden Methoden:

Die Ziel-Verpflichtung

Es ist wichtig, sich die eigenen Ziele aufzuschreiben. Erst mit dem Aufschreiben bekennt man sich zu einem Ziel und nimmt es als solches an. Sich zu einem Ziel zu bekennen ist wichtig, um Ziele von einer abstrakten, nicht greifbaren Ebene auf eine konkrete Ebene zu heben. Sobald man sich zu einem Ziel bekannt hat, beginnt das Unterbewusstsein, an der Erreichung des Ziels zu arbeiten und Ideen zu produzieren, die einem helfen, das Ziel zu erreichen.

Über den Unterschied, den es macht, ob man ein Ziel aufschreibt oder nur in Gedanken plant, wurde von der Dominican University in Kalifornien eine Studie durchgeführt. Diese Studie belegt, dass das schriftliche Erfassen von Zielen eine erhebliche Steigerung der Erfolgswahrscheinlichkeit zur Folge hat.

Vielleicht haben Sie ja schon einmal von ähnlichen, häufig zitierten Studien aus Harvard bzw. Yale gehört, in denen die 3% der Studenten, die ihre Ziele schriftlich festgehalten hatten, nach 20 Jahren 10 mal soviel verdienten, wie die Studenten, die keine schriflich festgelegten Ziele hatte.

Nun, wie es scheint, handelt es sich bei diesen Studien um Mythen. Die Studie der Dominican University hat dagegen tatsächlich stattgefunden.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Die "Beginne mit dem Ende"-Methode

Lebensziele lassen sich gut mit der 'Beginne mit dem Ende'-Methode herausfinden, die Stephen Covey in seinem Buch 'Die 7 Wege zur Effektivität' detailliert vorstellt.

Bei der "Beginne mit dem Ende"-Methode stellt man sich die eigene Beerdigung vor. Man stellt sich vor, es gäbe mehrere Redner, je einen aus jedem wichtigem Lebensbereich (also beispielsweise Familie, Freundeskreis, Verein, Arbeit, ...). Jeder dieser Redner hält eine kurze Ansprache. Die Aufgabe besteht nun darin, sich hinzusetzen und diese Ansprachen zu Papier zu bringen. Beim Aufschreiben der Reden wird einem klar, wie man sich selbst wünscht, von anderen Personen gesehen zu werden und dadurch wird einem auch bewusst, in welche Richtung man das eigene Leben lenken sollte, um den Aussagen der einzelnen Reden möglichst nahe zu kommen.

Diese Übung ist sehr gut geeignet, um sich die eigenen Lebensziele vor Augen zu führen, die einem sonst häufig gar nicht bewusst sind.

Die durch diese Übung gefundenen Ziele werden dann in CourseControl einzutragen, damit man sie nicht mehr aus den Augen verliert.

Nehmen Sie sich am besten gleich jetzt die Zeit und machen Sie diese Übung. Bitte bedenken Sie, dass die Wahrscheinlichkeit, eine Aufgabe zu erledigen mit jedem Aufschub sinkt. Hierzu wird Ihnen sicher aus Ihrem eigenen Leben auch die eine oder andere Aufgabe einfallen, auf die das zutrifft. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie mit der Übung am Besten sofort beginnen, oder zumindest sofort einen festen Termin dafür festlegen.

Die Löffelliste

Der Begriff „Löffelliste“ stammt aus dem Film "Das Beste kommt zum Schluss"   mit Jack Nicholson und Morgan Freeman. In diesem Film schreiben die Akteure eine Liste von Dingen, die sie tun wollen, bevor sie „den Löffel abgeben“.

Nachdem wir uns im letzten Abschnitt damit befasst haben, welches Vermächtnis wir nach unserem Tod hinterlassen wollen, geht es bei der Löffelliste um das pure Leben. Um Ziele mit der Löffellisten-Methode zu finden, stellen wir uns die folgenden Fragen:

  • Was willst du tun, bevor du stirbst?
  • Was würdest du tun, wenn nichts unmöglich wäre?
  • Was wären deine Ziele, wenn du der intelligenteste Mensch der Welt wärst und alles erreichen könntest, was du willst?

Vielleicht träumen Sie davon, in ihrem Leben jedes Land der Welt zu sehen. Oder Sie wollen ein Unternehmen gründen und Ihr eigener Chef werden. Vielleicht wollen Sie auch ein bekannter Schauspieler oder Bestseller-Autor werden.

Solche Ziele sollten Sie jetzt notieren.

Und nur keine Hemmungen, an dieser Stelle ist auch Egoismus in Ordnung. Wenn Sie zum Beispiel davon träumen, der reichste Mensch der Welt zu werden, dann sollten Sie dieses Ziel jetzt notieren. Es ist an dieser Stelle nicht wichtig, ob Ihnen das Ziel als realistisch erscheint. Schreiben Sie einfach alles auf, was Sie gerne irgendwann mal tun oder erreichen wollen. Vielleicht werden Sie das eine oder andere Ziel nie erreichen, aber was wäre wenn? Außerdem ist es oftmals auch schon viel wert, einem Ziel einfach nur ein Stückchen näher zu kommen.

Also, worauf warten Sie noch?

Was wollen Sie tun, bevor Sie sterben?

Die Traumziel-Erfassung

Die wirklich erstrebenswerten Ziele sind meistens diejenigen, an deren Erfüllung man nicht glaubt, weil sie einem so weit entfernt scheinen (in diesem Zusammenhang spricht man auch gerne von Träumen). Weil sie denken, dass es ausgeschlossen ist, solche Ziele zu erreichen, fangen die meisten Menschen gar nicht erst damit an, an der Erfüllung solcher Ziele zu arbeiten. Das ist sehr schade, weil genau diese Ziele das größte Energiepotential in uns wecken, da sie uns als sehr erstrebenswert erscheinen.

Hierzu ein Beispiel:
Wenn als Belohnung eine traumhafte Karibikreise winkt, wäre ich bereit, an einem Marathon teilzunehmen. Für eine kostenlose Stadtrundfahrt durch München dagegen würde ich nicht einmal von meinem Sofa aufstehen.

Das vorausgegangene Beispiel soll zeigen, dass der Mensch durchaus bereit ist, große Anstrengungen zu unternehmen, wenn am Ende als Belohnung etwas steht, das einem sehr erstrebenswert erscheint. Kleine Ziele hingegen bergen wenig bis kein Energiepotential in sich. Genau aus diesem Grund sollte man speziell auch den Traum-Zielen eine Chance geben.

Um auch solche Ziele in die Planung aufzunehmen, muss man allerdings etwas mehr Aufwand betreiben. Das Problem mit solchen Zielen ist, dass sie sehr lose in unserem Kopf herumschwirren und über die meisten solchen Ziele noch nie wirklich genau nachgedacht wurde. Ein typischer Gedankengang bezüglich solcher Ziele sieht häufig folgendermaßen aus: "Ja, eine einjährige Weltreise wäre schon toll. Leider werde ich mir das aber nie leisten können." Damit ist der Gedanke zu Ende und wird beiseite geschoben.

Um trotzdem solche Ziele erfassen zu können, hat es sich als sinnvoll erwiesen, eine Ziel-Anzahl von mindestens 100 anzustreben. Dadurch ist man gezwungen, sich ausgiebig mit seinen Zielen zu befassen. Beim ersten Mal fällt die Erfassung von 100 Zielen nicht leicht, aber zum Glück muss man diesen Aufwand auch nur einmal betreiben. Am besten nimmt man sich für diese Aufgabe mal einen Tag Zeit und notiert alles, was einem erstrebenswert erscheint. Nicht alle Ziele müssen dabei tatsächlich Traum-Ziele sein. Bei diesem Prozess ist es vollkommen in Ordnung, wenn auch der langersehnte Fallschrimsprung o.ä. erfasst werden. Die 100 Ziele gewährleisten trotzdem immer noch, dass auch einige Traum-Ziele auf der Liste landen.

Nochmal zur Erinnerung:
Alles, was auf der Liste steht, wird konkret und planbar. Also sollten Sie am besten gleich beginnen, die ersten Ziele zu erfassen oder, wenn die Zeit dafür heute nicht ausreicht, zumindest sofort einen Termin hierfür ansetzen. Wie zuvor bereits erwähnt, sinkt die Wahrscheinlichkeit, eine Aufgabe überhaupt noch zu beginnen, sobald man sie das ersten Mal aufgeschoben hat.

Mehr dazu, warum Sie sich ambitionierte Ziele setzen sollten finden Sie hier: The Route to Happiness

Die Bestandsaufnahme

Zu guter Letzt sehen wir uns nun noch die Bestandsaufnahme an. Die Bestandsaufnahme ist mindestens einmal jährlich fällig und dient dazu, den eigenen Erfolg zu kontrollieren und den Kurs anzupassen. Die Bestandsaufnahme soll auch vor Augen führen, wie die eigene Entwicklung seit der letzten Bestandsaufnahme war.

Bei der Bestandsaufnahme werden alle langfristigen Ziele durchgegangen. Erreichte Ziele werden als Erfolg verbucht, als 'Erledigt' markiert und von der Liste gestrichen. Nicht mehr relevante Ziele werden ebenfalls entfernt. Bei den verbleibenden Zielen wird der Fortschritt kontrolliert und die nächsten Schritte in die richtige Richtung geplant.

Dann beginnt der Prozess von vorne. Diesmal allerdings mit dem Unterschied, dass die 100 Ziele nicht mehr komplett neu definiert sondern lediglich wieder auf eine Anzahl von mindestens 100 gebracht werden müssen.

Literatur

Inspiriert wurde CoureControl unter anderem durch das folgende Buch:

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